Häusliche Krankenpflege

Behandlungspflege/häusliche Krankenpflege

Zur häuslichen Krankenpflege nach § 37 Abs. 2 SGB V gehören ausschließlich solche medizinischen Hilfeleistungen, die nicht vom behandelnden Arzt selbst erbracht werden können. Die Behandlungspflege ist eine Regelleistung der gesetzlichen Krankenkassen. Diese übernehmen die Kosten für die Hausbesuche eines Pflegedienstes.
Häusliche Kranken- oder Behandlungspflege umfasst medizinische Leistungen wie z.B. Injektionen, das Verabreichen von Medikamenten, die Blutzuckerkontrolle oder den Verbandswechsel. Üblicherweise werden diese Maßnahmen an Pflegedienste übertragen, die durch Pflegefachkräfte oder geschultes Personal diese Leistungen fach- und sachgerecht erbringen können. Für die Durchführung dieser Maßnahmen müssen die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt eine Verordnung ausstellen. Diese wird vom Pflegedienst bei der Krankenkasse eingereicht. Nur wenn die Krankenkasse die eingereichte Verordnung genehmigt hat, werden die Kosten für die erbrachten Leistungen übernommen. 10 Prozent der Behandlungskosten müssen nach dem Gesundheitsmodernisierungsgesetz in jedem Fall selbst getragen werden. Zuzahlungen für die häusliche Krankenpflege fallen für die ersten 28 Tage der Leistungsinanspruchnahme an.

Was gehört zu Behandlungspflege ?

Medizinische Krankenpflege nach, welche ausschließlich auf Anforderung oder Anordnung des behandelnden Arztes erbracht wird.

 
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